Wo isser denn?

Was soll das? Hat er mich doch tatsächlich hier allein gelassen. Ich bin doch nur ein armes Weblog, ich habe niemandem etwas angetan, und jetzt das.
Buähäh, ich wurde verlassen.
Was mache ich jetzt mit dem Geburtstagskuchen? Ich stand stundenlang in der Küche und habe den Teig gerührt, ihn in Form gebracht und zum Schluss auch noch gebacken.
Kuchen backen? Kann ein Weblog einen Kuchen backen? Kann es nicht, aber klang doch gut – ich wollte halt auch mal was erzählen. So gesehen hat diese Einsamkeit auch ihre guten Seiten: Die fehlende Kontrolle über meine Aktivitäten zum Beispiel; sonst darf ich mich doch nie zu Wort melden und muss stets hinter der großen Bühne arbeiten, also heißt es die kurzfristige Freiheit zu nutzen.
…aber was ist, wenn mein Meister mich heimlich aus einem Internet-Café beobachtet? Ich hab’ Angst; bin jetzt lieber wieder still.






