Europäische Metropolen (kürzlich: Wien)

Autor Dennis | Zeit 22.04.08 um 13:32 Uhr | Trackback Trackback-URL | Ablage auf der Reise

Hundertwasserhaus

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber jetzt ist es endlich vollbracht: Ich habe mich durch den Berg von fast vierhundert Fotos gewühlt, die Schlechten aussortiert und die Guten bearbeitet – das Ergebnis ist wie immer in einem »kleinen« Fotoalbum zu finden.

Aus vielen, vielen Fotos auswählend

Die Reise gen Wien

Um eine zügige Fahrt zu den günstigsten Konditionen zu erhalten wurde bereits einige Wochen im Vorfeld ein Schalter des örtlichen Reisecenters für immerhin anderthalb Stunden »belagert«, um mit diesem perfekt geplanten Fahrplan schließlich Richtung Süden in die benachbarte Alpenrepublik zu reisen. Bis München lief auch alles so, wie es der ausgehändigte Zeitplan versprach; doch dann veränderten sich die Dinge: »Der Zug zur Weiterfahrt nach Salzburg fällt aus, es wird ein Ersatzzug ab München eingesetzt.«

Zug ist Zug – von wegen! Die zur Verfügung gestellten Eisenbahnwagen nutzten wohl auch schon meine Urgroßeltern für ihre Reisen. Und so verwunderte es nicht, dass wir zwar die einzigen Menschen, aber nicht die einzigen Lebewesen in unserem Abteil waren. Hallo, Mäuse.

Dass sich dann noch der Zug von Salzburg nach Wien auf unbestimmte Zeit verspätete muss wohl nicht nochmal explizit erwähnt werden. Für die letzten Kilometer wurde dann eine spätere aber durch die Verspätung doch frühere Verbindung gewählt…

In der Stadt der Kirchen und Kaffeehäuser

Dafür stand doch k.u.k. – Kirchen und Kaffeehäuser, oder? Auf jeden Fall war es nicht das Einzige, das diese Stadt zu bieten hatte; es gibt auch noch Schlösser, alte Gebäude mit anderen Funktionen und auch ein großes Riesenrad. Um all dies zu sehen wird Zeit benötigt; und eben diese wurde darauf hin einen ganzen Tag gebündelt, um möglichst viel Wien zu erkunden.

Zwischen all der baulichen durfte die gastronomische Kultur nicht zu kurz kommen. Es wanderte schon mal ein Käsekrainer in den Magen und auch wurde zu abendlicher Stunde noch in einen landestypischen Gasthaus eingekehrt.

So langsam versank die Sonne und es wurde Zeit für die nächste Station der Reise…

Was soll das erst im Sommer werden?

Ein großes Stadion für Länderspiele, Pokalbegegnungen und Ähnliches existiert. Das kleine Problem respektive meine kleine bescheidene Frage dabei ist aber: Warum gibt es keine Verkehrsanbindung?

Gerade noch gemütlich in der U-Bahn unterwegs endet die Fahrt um sich dem Stadion zumindest noch ein paar Meter mit bereitgestellten Straßenbahnen zu nähern. Diese Wagen – gefüllt wie Sardinenbüchsen im Supermarktregal – können aber bei weitem nicht die Massen, die gefahren werden wollen, auch fahren. Bis zur EM soll die U-Bahn dann aber bis zum Stadion ausgebaut sein – hoffentlich.

Zum Spiel selbst gibt es dann auch nichts weiter zu erzählen.

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